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Persönliche Seite von

Prof. Dr. Ulrike Freywald

Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Sprache, Literatur und Kultur  

Büro: Campus Nord, Emil-Figge-Straße 50, Etage 3, 3.115
Telefon: +49 231 755-5016

Sprechzeit: In der vorlesungsfreien Zeit:
Dienstag, 26.07., 14.00-16.00 Uhr (per Zoom und vor Ort, EF 50, 3.115, auch Scheinunterschriften)
Mittwoch, 03.08., 11.00-12.30 Uhr (nur per Zoom)
(weitere Termine folgen),
 Anmeldung (mit Passwort, bitte im Sekretariat erfragen, falls nicht bekannt)

--> Sekretariat

Forschungsschwerpunkte

  • Syntax und Morphologie (Satzverknüpfung, linke Peripherie, Verb second, Informationsstruktur, Wortstruktur, Komposition, Reduplikation)
  • Sprachvariation und Sprachwandel
  • Gesprochene Sprache 
  • urbane Varietäten des Deutschen (Berlinisch, Ruhrdeutsch, Kiezdeutsch u.a.)
  • Mehrsprachigkeit und Sprachkontakt in Metropolregionen
  • Sprachdidaktik und Grammatikvermittlung

Lehre im Sommersemester 2022

Die Vorlesung führt in die Teilbereiche und Forschungsgegenstände der Sprachwissenschaft ein und gibt einen Überblick zu Sprachstruktur und Wortschatz des Deutschen. Es werden exemplarisch zentrale Prozesse und Theorien des Spracherwerbs, der Sprachverarbeitung und des Sprachwandels besprochen. Dabei werden die behandelten sprachsystematischen Phänomene aus den Teilgebieten Phonetik/Phonologie, Morphologie, Syntax und Semantik/Pragmatik stets in Bezug zu Spracherwerb, Sprachverarbeitung, Sprachwandel und Sprachvariation gesetzt.

Parallel zur Vorlesung ein Seminar "Einführung in die Sprachwissenschaft" zu belegen.

Anmeldung in LSF

Das Seminar führt in die Teilbereiche und Forschungsgegenstände der Sprachwissenschaft ein und gibt einen Überblick über Grammatik und Lexik des Deutschen. Dabei werden die behandelten sprachsystematischen Phänomene aus den Teilgebieten Phonetik/Phonologie, Morphologie, Syntax Semantik, Pragmatik und Graphematik stets in Bezug auf Spracherwerb, Sprachwandel und Sprachvariation betrachtet. In Übungen werden die vermittelten Analysetechniken angewendet und vertieft.

Parallel zum Seminar ist die Vorlesung "Einführung in die Sprachwissenschaft" zu belegen.

Anmeldung in LSF

Die Vorlesung behandelt strukturbildende Prozesse im Deutschen und seinen Varietäten und führt in theoretische grammatische Konzepte und Grammatikmodelle ein. Besprochen werden Phänomene aus den Bereichen Phonologie, Morphologie und Syntax, u.a. Silbenstruktur, Flexion, Wortbildung, Struktur von Phrasen und Sätzen, Passiv, Wortstellung und Satzverknüpfung. Ein besonderes Augenmerk wird zudem auf den Schnittstellen der Wort- und Satzsyntax zu Pragmatik, Diskursstruktur und Graphematik liegen.

Anmeldung in LSF

Der Begriff Linguistic Landscape bezeichnet die visuell wahrnehmbare Sprache im öffentlichen Raum - also die uns umgebende schriftliche sprachliche Landschaft - und zugleich auch die Forschungsrichtung, die sich mit der Untersuchung eben dieser Sprachlandschaft befasst. Wesentliche Kriterien bei der Erforschung öffentlicher Schriftsprachlichkeit sind u.a. Sichtbarkeit, räumliche Platzierung und typografische Gestaltung (z.B. Schriftart und -größe, Farbe, Layout). Interessant ist dies vor allem auch mit Blick auf die Semiotik des Politischen, da in der Gestaltung von Sprache im öffentlichen Raum sprach- und gesellschaftspolitische Einstellungen zum Ausdruck kommen, wie z.B. die Repräsentanz verschiedener Sprecher:innengemeinschaften und anderer sozialer Gruppen.

In diesem Seminar werden wir uns theoretische und methodische Grundlagen der Linguistic-Landscape-Forschung erarbeiten sowie aktuelle Fragestellungen und ausgewählte Fallstudien im deutschsprachigen wie nicht-deutschsprachigen Raum diskutieren. Bezogen auf vermittlungsorientierte Kontexte werden wir uns damit beschäftigen, wie Linguistic Landscapes als Thema für den Deutschunterricht und den fächerübergreifenden Unterricht sowie für den außerschulischen Bildungsbereich (z.B. DaF, Erwachsenenbildung, Fort- und Weiterbildung für Akteure im Bildungssektor und in der öffentlichen Kommunikation) genutzt werden kann.

Anmeldung in LSF 

Dieses Kolloquium dient zum Austausch über geplante Abschlussarbeiten und sonstige Forschungsvorhaben zu den Themen Sprachgebrauch und Sprachstruktur sowie Spracherwerb und Sprachverarbeitung.

Anmeldung in LSF 

Publikationen

  • Finkbeiner, Rita & Ulrike Freywald (eds.). 2018. Exact repetition in grammar and discourse. Berlin, Boston: De Gruyter Mouton (Trends in Linguistics. Studies and Monographs 323).
     
  • Mitherausgeberin der Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft. Berlin, Boston: De Gruyter. Open Access (gemeinsam mit Alexander Lasch, Christa Dürscheid, Michael Elmentaler, Constanze Spieß und Jürgen Spitzmüller)

2021

2020

  • Freywald, Ulrike. 2020a. Nach dem Öffnen rasch verbrauchen! Objektauslassung in direktiven Infinitiven - ein Fall von Topikdrop. In Robert Külpmann, Laura Neuhaus & Vilma Symanczyk Joppe (Hg.), Variation in der Argumentstruktur des Deutschen. Hamburg: Buske (Linguistische Berichte, Sonderheft 28). 147-177.
  • Freywald, Ulrike. 2020b. Notes on the left periphery of V2 complement clauses in German: Complementiser drop and complementiser doubling. In Horst Lohnstein & Antonios Tsiknakis (Hg.), Verb Second – Grammar Internal and Grammar External Interfaces. Berlin, Boston: De Gruyter Mouton (Interface Explorations 34). 123-146.
  • Freywald, Ulrike & Damaris Nübling. 2020. Die Drakedie Bergmann und die Karl Marx: Straßennamen ohne Kopf oder: Zum Proprialisierungsschub urbaner Toponyme in Berlin. In Luise Kempf, Damaris Nübling & Mirjam Schmuck (Hg.), Linguistik der Eigennamen. Berlin, Boston: De Gruyter (Linguistik - Impulse und Tendenzen 88). 289-309.

2019

2018

  • Freywald, Ulrike & Rita Finkbeiner. 2018. Exact repetition or total reduplication? Exploring their boundaries in discourse and grammar. In Rita Finkbeiner & Ulrike Freywald (Hg.), Exact Repetition in Grammar and Discourse. Berlin, Boston: De Gruyter Mouton. 3-28.

2017

  • Freywald, Ulrike. 2017. Syntaktische Besonderheiten des Berlinischen. In Meike Glawe, Line-Marie Hohenstein, Stephanie Sauermilch, Kathrin Weber & Heike Wermer (Hg.), Aktuelle Tendenzen in der Variationslinguistik. Hildesheim: Olms. 177-207. [pdf]
     
  • Wiese, Heike & Ulrike Freywald. 2017. "Könn’Se berlinern?" – Dialektgrammatik im Deutschunterricht. In Elisabeth Berner (Hg.), Region – Sprache – Literatur. Unterrichtsanregungen und Materialien für den Deutschunterricht in der Primar- und Sekundarstufe. Potsdam: Universitätsverlag Potsdam. 127-147. [Online-Publikation]

2016

  • Freywald, Ulrike. 2016a. Clause integration and verb position in German. Drawing the boundary between subordinating clause linkers and their paratactic homonyms. In Ingo Reich & Augustin Speyer (Hg.), Co- and Subordination in German and other Languages. Hamburg: Buske (Linguistische Berichte, Sonderheft 21). 181-220. [pdf]
     
  • Freywald, Ulrike. 2016b. "V2-Nebensätze" – ein eigener Satztyp? In Rita Finkbeiner & Jörg Meibauer (Hg.), Satztypen und Konstruktionen. Berlin, Boston: De Gruyter. 326-372. [pdf]

2015

  • Freywald, Ulrike. 2015. Total reduplication as a productive process in German. Studies in Language 39. 905-945 (Special issue, ed. Daniela Rossi). [pdf]
     
  • Freywald, Ulrike, Leonie Cornips, Natalia Ganuza, Ingvild Nistov & Toril Opsahl. 2015. Beyond verb second – a matter of novel information structural effects? Evidence from Norwegian, Swedish, German and Dutch. In Jacomine Nortier & Bente A. Svendsen (Hg.), Language, Youth and Identity in the 21st Century. Linguistic Practices across Urban Spaces. Cambridge: Cambridge University Press. 73-92.
    [Vorversion 2013: Working Papers in Urban Language and Literacies 119 (King’s College London, Centre for Language, Discourse & Communication), Online-Publikation] [pdf]

2013

  • Freywald, Ulrike. 2013a. Uneingeleiteter V1- und V2-Satz. In Jörg Meibauer, Markus Steinbach & Hans Altmann (Hg.), Satztypen des Deutschen. Berlin, Boston: De Gruyter. 317-337. [pdf]
     
  • Freywald, Ulrike. 2013b. Subjunktionen als parataktische Konnektoren. Hypothesen zur Herausbildung der heutigen Konjunktionspaare. In Franciszek Grucza (Hg.), Akten des XII. Internationalen Germanistenkongresses der IVG Warschau 2010. Vielheit und Einheit der Germanistik weltweit. Frankfurt am Main: Lang (Publikationen der Internationalen Vereinigung für Germanistik, Band 17). 65-70. [pdf]

2012

  • Wiese, Heike, Ulrike Freywald, Sören Schalowski & Katharina Mayr. 2012. Das KiezDeutsch-Korpus. Spontansprachliche Daten Jugendlicher aus urbanen Wohngebieten. Deutsche Sprache 40. 97-123. [Abstract] [pdf]

2011

  • Freywald, Ulrike, Katharina Mayr, Tiner Özçelik & Heike Wiese. 2011. Kiezdeutsch as a multiethnolect. In Friederike Kern & Margret Selting (Hg.), Ethnic Styles of Speaking in European Metropolitan Areas. Amsterdam, Philadelphia: Benjamins. 45-73.

2010

  • Freywald, Ulrike. 2010. Obwohl vielleicht war es ganz anders. Vorüberlegungen zum Alter der Verbzweitstellung nach subordinierenden Konjunktionen. In Arne Ziegler (Hg.), Historische Textgrammatik und Historische Syntax des Deutschen. Berlin, New York: De Gruyter. 55-84. [pdf]
     
  • Freywald, Ulrike, Katharina Mayr, Sören Schalowski & Heike Wiese. 2010. Linguistic Fieldnotes II: Information structure in different variants of written German. Schriftliche Textproduktion – Kiezdeutsch, Berlinisch und DaF (L1 Türkisch). Potsdam: Universitätsverlag Potsdam (Interdisciplinary Studies on Information Structure 14). [Online-Publikation]

2009

  • Freywald, Ulrike. 2009. Kontexte für nicht-kanonische Verbzweitstellung: V2 nach dass und Verwandtes. In Veronika Ehrich, Christian Fortmann, Ingo Reich & Marga Reis (Hg.), Koordination und Subordination im Deutschen. Hamburg: Buske (Linguistische Berichte, Sonderheft 16). 113-134.
     
  • Wiese, Heike, Ulrike Freywald & Katharina Mayr. 2009. Kiezdeutsch as a Test Case for the Interaction between Grammar and Information Structure. Potsdam: Universitätsverlag Potsdam (Interdisciplinary Studies on Information Structure 12). [Online-Publikation]
     
  • Paul, Kerstin, Ulrike Freywald & Eva Wittenberg. 2009. "Kiezdeutsch goes school". A multiethnic variety of German from an educational perspective. Journal of Linguistic and Intercultural Education 2. 91-113.

2008

  • Freywald, Ulrike. 2008. Zur Syntax und Funktion von dass-Sätzen mit Verbzweitstellung. Deutsche Sprache 36. 246-285. [Abstract] [pdf]

2007

  • Freywald, Ulrike & Horst J. Simon. 2007. Wenn die Wortbildung die Syntax stört: Über Verben, die nicht in V2 stehen können. In Maurice Kauffer & René Métrich (Hg.), Verbale Wortbildung im Spannungsfeld zwischen Wortsemantik, Syntax und Rechtschreibung. Tübingen: Stauffenburg. 181-194 [2. Auflage 2011]. [pdf]

Zur Person

2019 bis heute

  • TU Dortmund, Fakultät Kulturwissenschaften
    Professur Linguistik des Deutschen: Grammatik und Fachdidaktik

WS 2015/16

  • Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für deutsche Sprache und Linguistik
    Vertretung der Professur "Sprachwissenschaft des Deutschen – Syntax"

2014

  • Promotion im Fach Germanistische Linguistik an der Humboldt-Universität zu Berlin

2007-2019

  • Universität Potsdam, Institut für Germanistik 
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Deutsche Sprache der Gegenwart (Heike Wiese), 
    von 2008 bis 2011 im Projekt B6 "Kiezdeutsch" am SFB 632 "Informationsstruktur" (Universität Potsdam, HU Berlin und FU Berlin)

2006-2007

  • NaFöG-Promotionsstipendium des Landes Berlin

1997-2005

  • Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin und der Universität Wien (Fächer: Germanistische Linguistik, Historische Linguistik, Publizistik- und Kommunikationswissenschaft)

1994-1997

  • Musikstudium an der Hochschule für Musik "Franz Liszt", Weimar (Künstlerisches Fach: Kontrabass)
  • Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft (DGfS)
  • Deutscher Germanistenverband
  • Internationale Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen (IGDD)
  • Verein für niederdeutsche Sprachforschung (VndS)
  • Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens 
  • Philological Society (PhilSoc)
  • Internationale Vereinigung für Germanistik (IVG)
  • Netzwerk „Sprache, Variation und Migration“

Kalender

Zur Veranstaltungsübersicht

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Interaktive Karte

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark.

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