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Forschungsschwerpunkte

In der Arbeitsgruppe Grammatik und Fachdidaktik forschen wir gemeinsam zu den übergreifenden Themenbereichen Sprachstruktur, Sprachvariation, Mehrsprachigkeit und Didaktik. Übergreifende zentrale Themen sind grammatische Variabilität und Sprachwandel in urban geprägten Varietäten des Deutschen und in Sprachkontaktsituationen, hier insbesondere in postmigrantischen Zusammenhängen (z.B. im Ruhrgebiet, in multiethnischen Stadtvierteln Berlins sowie in deutschen Sprach­inseln in den USA und in Südamerika).

Grammatiktheoretische und formale Ansätze verbinden wir mit soziolinguistischen Perspektiven und Theorien, welche besonders die Bereiche language attitudes und beliefs in Bezug auf deutsche Varietäten, Variation, linguistische Repertoires und Mehrsprachigkeit erfassen.

Im Kontext von Schule und Unterricht untersuchen wir, wie die Ergebnisse der fachwissenschaftlichen Forschung in den Deutschunterricht, insbesondere in den Grammatikunterricht, getragen werden können. Weitere Forschungsthemen sind Mehrsprachigkeit im Deutsch- und Fachunterricht sowie Lehr-/Lerndiskurse und sprachliche Handlungsmuster in der institutionellen vs. nicht-institutionellen Kommunikation.

Zentral ist bei allen Forschungsvorhaben eine Kombination aus Theorie und Empirie. Sämtliche Forschungsvorhaben legen eine empirische Basis zugrunde. Wichtig ist dabei eine stützende Zusammenführung von Methoden, die von ‚klassischer‘ Feldforschung, Korpusanalysen, und soziolinguistischen Interviews bis zu psycholinguistischen Experimenten reichen.

Forschungsthemen und Projekte

  • Grammatische Phänomene im Gegenwartsdeutschen, wie z.B. Satzsyntax und Satzverknüpfung sowie morphologische Sonderverfahren in den Bereichen Komposition und Reduplikation (Ulrike Freywald)
  • Deutsch und Isländisch als Heritage Languages in Sprachinseln in den USA (Lara Schwarz)
  • Sprachkontakt in extraterritorialen Varietäten des Deutschen, speziell in Südamerika / Chile (Promotionsvorhaben Caroline Reher)
  • Beliefs und Mehrsprachigkeit – Eine empirische Untersuchung zum Einfluss des Praxissemesters auf die Beliefs von Lehramtsstudierenden zum Thema Mehrsprachigkeit (Promotionsvorhaben Sandra Konitzer)
  • Modellierung in stochastic, constraint-based frameworks e.g. Gradient Symbolic Computation/Stochastic Harmonic Grammar (Lara Schwarz)

   

Die Bereiche Grammatik, Mehrsprachigkeit und Didaktik werden als drei bunte Kreise dargestellt, die sich überlappen und in denen sich weitere Teilbereiche der Oberthemen finden. © Lehrstuhl Freywald​/​TU Dortmund

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Interaktive Karte

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark.

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